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Kreislaufwirtschaft im Mittelstand: E-Schrott als Rohstoffquelle

29. Juni 2026 durch
Kreislaufwirtschaft im Mittelstand: E-Schrott als Rohstoffquelle
René Hertel
Lineares Wirtschaften – produzieren, nutzen, wegwerfen – ist nicht mehr zeitgemäß. Die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) setzt auf Wiederverwendung und Recycling. Für mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt eröffnet das Chancen: E-Schrott ist nicht Abfall, sondern wertvoller Rohstoff.

Was steckt in Ihren Altgeräten?


Ein durchschnittlicher Computer enthält über 30 verschiedene chemische Elemente. Darunter:

- Kupfer (ca. 20% des Gesamtgewichts) – begehrter Rohstoff für die Elektroindustrie
- Gold, Silber, Palladium – in Kontakten und Leiterplatten
- Seltene Erden – in Magneten, Lautsprechern und Displays
- Stahl und Aluminium – in Gehäusen und Rahmen

Wirtschaftlicher Nutzen


Viele Unternehmen unterschätzen den wirtschaftlichen Wert ihrer ausgemusterten Geräte. Eine professionelle Erfassung und Sortierung stellt sicher, dass wertvolle Fraktionen in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden. Statt Entsorgungskosten entstehen zum Teil sogar Erlöse.

Kreislaufwirtschaft in der Praxis


FE Consulting arbeitet mit zertifizierten Verwertungspartnern zusammen, die jede Fraktion dem besten Verwertungsweg zuführen. Das schont Ressourcen, reduziert CO₂-Emissionen und stärkt die Nachhaltigkeitsbilanz Ihres Unternehmens.

Fazit


E-Schrott ist eine Rohstoffquelle, kein Abfallproblem. Mittelständische Unternehmen in Magdeburg und Sachsen-Anhalt profitieren doppelt: Sie senken Kosten und verbessern ihre Umweltbilanz.

Etienne Grube in den Überwachungsausschuss der EGSA gewählt